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Baccarat online

Kein anderes Tischspiel im Casino ist so reduziert wie Baccarat: drei mögliche Wetten, klare Kartenregeln, kein Bluffen, keine Entscheidung während der Runde. Genau diese Einfachheit macht Baccarat zum Spiel mit einem der niedrigsten Hausvorteile überhaupt.

Matthias Gruber
Geschrieben von Matthias Gruber
Journalist und Tester, seit vierzehn Jahren am Thema Glücksspielrecht
Zuletzt bearbeitet: Oktober 12, 2026

18+ Glücksspiel kann süchtig machen und ist erst ab 18 Jahren erlaubt. In Österreich ist das Angebot von Online-Glücksspiel nach dem Glücksspielgesetz (GSpG) konzessionspflichtig; die Konzession für Online-Casinospiele hält derzeit ein einziger Anbieter. Kostenlose und anonyme Beratung gibt es bei der Spielsuchthilfe unter 01 544 13 57.

Die drei Wetten im Überblick

WetteAuszahlungHausvorteil
Bankerhand0,95:1 (nach 5 % Kommission)ca. 1,06 %
Spielerhand1:1ca. 1,24 %
Unentschieden (Tie)8:1 oder 9:1ca. 14 %

Die Zahlen sprechen eine klare Sprache: die Tie-Wette hat mit Abstand den höchsten Hausvorteil im gesamten Live-Bereich, weit über dem, was etwa Roulette oder Blackjack verlangen. Wie die Bank beim Blackjack genau nachziehen muss, steht unter Blackjack Regeln.

Live-Casino-Ansicht am Handy mit Kartenspiel und Einsatzfeld

Warum die Bankerhand günstiger ist

Die Kartenregeln — wann eine dritte Karte gezogen wird — begünstigen die Bankerhand leicht gegenüber der Spielerhand. Um das auszugleichen, verlangt das Casino eine Kommission von meist 5 % auf Gewinne der Bankerhand. Auch mit dieser Kommission bleibt sie rechnerisch die günstigste der drei Wetten.

Welche Baccarat-Wette hat den niedrigsten Hausvorteil?

Die Bankerhand, trotz der üblichen 5 % Kommission auf Gewinne.

Lohnt sich die Tie-Wette?

Mathematisch praktisch nie, der Hausvorteil liegt bei rund 14 %, deutlich über allen anderen Tischspielen.

Gibt es bei Baccarat eine Entscheidung während der Runde?

Nein, nach der Wahl der Wette laufen die Kartenregeln automatisch ab, ohne weitere Eingriffsmöglichkeit.

Matthias Gruber

Über den Autor: Matthias Gruber

Journalist und Tester, seit vierzehn Jahren am Thema Glücksspielrecht

Bevor ich über Casinos geschrieben habe, saß ich sechs Jahre im Zahlungsverkehr einer Regionalbank — also auf jener Seite, die Überweisungen anhält und Unterlagen nachfordert. Ich weiß deshalb ziemlich genau, wann eine Prüfung wirklich sein muss und wann sie nur ein bequemer Grund ist, eine Auszahlung liegen zu lassen.

Das Konto eröffne ich selbst, ich zahle eigenes Geld ein, fordere es wieder an und notiere, wie lange es tatsächlich gedauert hat. Mehr Methode steckt nicht dahinter. Wenn ein Anbieter die Einzahlung per Karte annimmt, aber nur auf ein Bankkonto auszahlt, steht das im Text und nicht in einer Fußnote.

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