Was in Österreich tatsächlich angeboten wird
| Methode | Einzahlung | Auszahlung | Gemessene Dauer bis zum Konto |
|---|---|---|---|
| eps-Überweisung | Sofort | Nein, Rückweg über SEPA | 7 Stunden bis 4 Tage |
| Kreditkarte | Sofort | Ja, als Rückbuchung | 2 bis 9 Tage |
| Paysafecard | Sofort | Nein | — |
| Skrill, Neteller | Sofort | Ja | 1 bis 26 Stunden |
| Klarna, Trustly | Sofort | Selten | 2 bis 5 Tage |
| Apple Pay, Google Pay | Sofort | Nein | — |
| Krypto | 10 bis 40 Minuten | Ja | 20 Minuten bis 2 Tage |
| Handyrechnung | Sofort | Nein | — |
Drei der gängigsten Wege sind Einbahnstraßen: Prepaid-Gutscheine, Apple Pay und Google Pay nehmen Geld an, geben aber keines zurück. Wer so einzahlt, hinterlegt spätestens bei der ersten Auszahlung ein Bankkonto — samt Nachweis, dass es ihm gehört.

Die Liste der Logos auf der Startseite ist immer die Einzahlungsliste. Die Auszahlungsliste steht in der Kassa nach dem Login oder in den AGB unter „Auszahlungen“, und genau dort lohnt der Blick vor der ersten Einzahlung.
Gebühren, die tatsächlich anfallen
- Beim Anbieter: selten, aber bei Auszahlungen unter einem Mindestbetrag oder bei mehr als einer Auszahlung pro Monat kommen Pauschalen vor.
- Beim Zahlungsdienst: E-Wallets nehmen für die Weiterleitung auf das Bankkonto ein bis zwei Prozent.
- Bei der Bank: Kartenzahlungen an Glücksspielanbieter werden von einzelnen Instituten als Bargeldvorschuss behandelt, mit entsprechenden Kosten.
- Beim Kurs: Wer in Euro einzahlt und der Anbieter rechnet in Dollar, verliert an der Umrechnung, oft ohne dass eine Gebühr ausgewiesen wird.
Jeder Anbieter in unseren Tabellen durchläuft dieselben vier Schritte in derselben Reihenfolge. Bewertet wird, was tatsächlich passiert, und nicht, was auf der Startseite des Casinos steht.So testen wir ein Casino
Was die Bank sieht
Auf dem Kontoauszug steht der Name des Zahlungsdienstleisters, nicht immer der des Casinos. Die Buchung ist trotzdem eindeutig zuordenbar, und einzelne österreichische Banken lehnen Zahlungen an bestimmte Empfänger ab. Wenn eine Karte grundlos abgelehnt wird, liegt es häufig daran und nicht am Casino.
Was schiefgelaufen ist
Eine Einzahlung per Karte über 50 Euro wurde angenommen, das Guthaben war sofort da. Die Auszahlung wurde vier Tage später mit dem Hinweis abgelehnt, Karten dieses Ausstellers würden „derzeit nicht unterstützt“. Ich musste ein Bankkonto samt Kontoauszug nachreichen. Das Geld kam, aber sechs Tage später als geplant — und die Information wäre vor der Einzahlung nirgends auffindbar gewesen.
Die Reihenfolge, die Ärger erspart
- Vor der Registrierung die Auszahlungsliste in den AGB ansehen.
- Eine Methode wählen, die in beide Richtungen funktioniert.
- Verifizierung sofort erledigen, bevor Guthaben am Konto liegt.
- Erst dann einzahlen — und die erste Auszahlung als Test behandeln.
Details zu den drei Wegen, die in Österreich am häufigsten genutzt werden, stehen unter eps-Überweisung, Paysafecard und Bitcoin und Kryptowährungen.
Welche Zahlungsmethode ist bei der Auszahlung am schnellsten?
E-Wallets und Krypto, weil nach der Freigabe kaum noch etwas dazwischenliegt. Auf das Bankkonto geht es inzwischen ähnlich schnell, sobald der Anbieter freigegeben hat.
Warum muss ich auf dieselbe Methode auszahlen, mit der ich eingezahlt habe?
Das ist eine Vorgabe aus der Geldwäscheprävention. Sie greift bis zur Höhe der Einzahlung, darüber hinaus wird meist ein Bankkonto verlangt.
Sind Casinozahlungen auf dem Kontoauszug erkennbar?
Ja. Selbst wenn der Zahlungsdienstleister als Empfänger erscheint, ist die Buchung zuordenbar — bei Kreditanträgen wird das gelegentlich zum Thema.
Kann ich PayPal verwenden?
Bei Anbietern ohne österreichische Konzession praktisch nie, weil der Dienst Glücksspiel nur für lizenzierte Betreiber im jeweiligen Markt freigibt. Details und die Ausnahme, die wir gefunden haben, stehen unter PayPal im Casino.
Über den Autor: Matthias Gruber
Journalist und Tester, seit vierzehn Jahren am Thema Glücksspielrecht
Bevor ich über Casinos geschrieben habe, saß ich sechs Jahre im Zahlungsverkehr einer Regionalbank — also auf jener Seite, die Überweisungen anhält und Unterlagen nachfordert. Ich weiß deshalb ziemlich genau, wann eine Prüfung wirklich sein muss und wann sie nur ein bequemer Grund ist, eine Auszahlung liegen zu lassen.
Das Konto eröffne ich selbst, ich zahle eigenes Geld ein, fordere es wieder an und notiere, wie lange es tatsächlich gedauert hat. Mehr Methode steckt nicht dahinter. Wenn ein Anbieter die Einzahlung per Karte annimmt, aber nur auf ein Bankkonto auszahlt, steht das im Text und nicht in einer Fußnote.
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