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Poker Regeln

Die Rangfolge der Blätter ist bei fast jeder Poker-Variante identisch — vom Casino-Tisch bis zum Heimspiel mit Freunden. Was sich bei Casino Hold'em und Co. ändert, ist nicht die Bewertung der Hände, sondern die Regeln davor und danach.

Matthias Gruber
Geschrieben von Matthias Gruber
Journalist und Tester, seit vierzehn Jahren am Thema Glücksspielrecht
Zuletzt bearbeitet: September 29, 2026

18+ Glücksspiel kann süchtig machen und ist erst ab 18 Jahren erlaubt. In Österreich ist das Angebot von Online-Glücksspiel nach dem Glücksspielgesetz (GSpG) konzessionspflichtig; die Konzession für Online-Casinospiele hält derzeit ein einziger Anbieter. Kostenlose und anonyme Beratung gibt es bei der Spielsuchthilfe unter 01 544 13 57.

Die Rangfolge der Blätter

  1. Royal Flush — höchste Straße derselben Farbe.
  2. Straight Flush — fünf aufeinanderfolgende Karten derselben Farbe.
  3. Vierling (Four of a Kind).
  4. Full House — Drilling plus Paar.
  5. Flush — fünf Karten derselben Farbe, beliebige Reihenfolge.
  6. Straße (Straight) — fünf aufeinanderfolgende Karten, gemischte Farben.
  7. Drilling (Three of a Kind).
  8. Zwei Paare.
  9. Ein Paar.
  10. Höchste Karte.

Was sich bei Casino Hold’em ändert

Statt gegen andere Spieler zu bluffen, entscheidet man nur, ob man nach den ersten Karten und dem Flop weiterspielt oder aussteigt. Die Bank spielt nach einer festen Regel, meist muss sie mit einem Paar oder besser mitgehen. Alles, was man selbst steuern kann, ist der Einstiegs- und Weiterspiel-Einsatz — mehr dazu unter Poker im Casino.

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Zählt eine Straße mit Ass unten oder oben?

Beides ist möglich — Ass, 2, 3, 4, 5 zählt ebenso als Straße wie 10, Bube, Dame, König, Ass.

Gewinnt bei gleichem Blatt der höhere Kicker?

Ja, bei identischer Blattart entscheidet die höchste Nebenkarte über den Gewinn.

Muss ich bei Casino Hold’em nach dem Flop mitgehen?

Nein, man kann jederzeit aussteigen und verliert dann nur den bereits gesetzten Einsatz vor dem Flop.

Matthias Gruber

Über den Autor: Matthias Gruber

Journalist und Tester, seit vierzehn Jahren am Thema Glücksspielrecht

Bevor ich über Casinos geschrieben habe, saß ich sechs Jahre im Zahlungsverkehr einer Regionalbank — also auf jener Seite, die Überweisungen anhält und Unterlagen nachfordert. Ich weiß deshalb ziemlich genau, wann eine Prüfung wirklich sein muss und wann sie nur ein bequemer Grund ist, eine Auszahlung liegen zu lassen.

Das Konto eröffne ich selbst, ich zahle eigenes Geld ein, fordere es wieder an und notiere, wie lange es tatsächlich gedauert hat. Mehr Methode steckt nicht dahinter. Wenn ein Anbieter die Einzahlung per Karte annimmt, aber nur auf ein Bankkonto auszahlt, steht das im Text und nicht in einer Fußnote.

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